This is a description of my little window farm in progress. It will be located in germany . My description will focus on special german circumstances (materials, window construction etc.)
My design goal was to keep it on an ultra low budget, as cheap as possible as I am unemployed at the moment, so time is not an issue but money is. So I’m taking a little different approach than the official MAMA 3.0 how-to at http://our.windowfarms.org/instructions whose sections I refer to in order to keep things tidy and to avoid redundancy.
The whole description will be kept in german (see below) and I’ll try to translate it to english later (omitting special german issues), when the project ist finished.
Pictures will be added later, too.
Beschreibung in deutscher Sprache
Dies wird die Beschreibung meines kleinen Fenstergartens (suche noch die beste Übersetzung zu Windowfarm) in Mülheim an der Ruhr.
Ich habe versucht, das ganze im Vergleich zum offiziellen MAMA 3.0 How-To ( http://our.windowfarms.org/instructions ) möglichst einfach und kostengünstig (billig, nicht preiswert
) aufzubauen. Als Hartzer hab ich ne Menge Zeit, aber wenig Geld.
Beim Beschreiben orientiere ich mich an obigem How-To und beschreibe meine Änderungen. Das hilft hoffentlich später bei der Übersetzung und beim Nachbau man muss ja nicht jedes Rad neu erfinden. Also los:
Material:
Flaschen sind die allgegenwärtigen Einweg-Wasserflaschen vom Discounter, die es im 6×1,5L-Pack gibt. Die sind anders geschnitten (z.B. an der Verengung zum Greifen) als die amerikanischen, was den Aufbau etwas verändert.
Meine sind von Edeka, aber ich glaube die Formen sind bei Lidl/Aldi und Co genau so.
Es mussten natürlich neue, volle Flaschen sein, da sie ja im Leergutautomaten zerquetscht werden und dank Einwegpfand (zum Glück) keine mehr herumliegen.
Aufhängung: Ich habe mich gegen die Metallkettchen aus dem How-To entschieden. Zwar fand ich bei ebay Quellen auch für die nötige Länge, aber nur für 2,50 EUR/Meter, also nix. Deswegen wird es hier eine einfache Holzlatte, an der die Flaschen angeschraubt werden. Das geht natürlich nur am Rand des Fensters, sonst wirft das Holz zu viel Schatten.
Pumpe: Hier wurde es eine gebrauchte No-Name-Pumpe vom Trödel. Hat mich 3 EUR gekostet, ähnlich günstig gehts (mit Geduld) auch in der Bucht. Jetzt habe ich zwar keine Ahnung, ob die technischen Daten stimmen, aber wenn nicht, probiere ich es einfach nochmal, dann bin ich auch maximal bei 10,–EUR und nicht bei 30 für eine Neue.
Abschnitt 1: Flaschen abdecken
Die Flaschen wurden nicht eingesprüht, sondern mit weißem wasserverdünnbarem Acryllack bepinselt. Die Farbe kostet weniger und das ganze macht weniger Sauerei. So mussten die Flaschen auch nicht mit Klebeband abgedeckt werden.
Abschnitt 2: Pflanz-Flaschen (Plant Bottles)
Die Flaschen werden nicht wie im Original ineinander geschraubt, sondern ich habe sie vor dem Anmalen unter der Verengung quer durchgeschnitten, so dass sie nun wie Trichter aussehen.
So bekomme ich an meinem Fenster fünf Pflanzen pro Spalte. Mit kompletten Flaschen wären es nur drei geworden.
die weiteren detaillierten Beschreibungen dieses Abschnitts des How-To’s (Schablonen drucken, schneiden) kann ich komplett überspringen.
Abschnitt 3: Tank-Flasche (Reservoir Bottle)
(in Arbeit)
Abschnitt 4: Aufhängung (Suspension System)
Als Aufhängung habe ich mich für eine einfache Holzlatte (Dachlatte) entschieden, die knapp der Höhe meines Fensters entspricht und an der die Flaschen-Trichter untereinander angeschraubt werden.
Es kommt jeweils nur eine Schraube am oberen Rand rein, so kann jeder Trichter zur Wartung (Pflanzenwechsel etc.) seitlich gekippt werden.
Da wir keine amerikanischen Schiebefenster haben, kommt mein 1-spaltiger Fenstergarten an die Scharnierseite des Fensterflügels. Dort hänge ich die Holzlatte abnehmbar an einen Haken im Fensterpfosten. So geht das Fenster auf, ohne den Garten abzunehmen
(in Arbeit)
Abschnitt 5: Montage und Installation (Mounting and Installation)
Hmm ein Teil von Abschnitt 4 gehört glaube ich hierher, das sortiere ich später…
(in Arbeit)
Abschnitt 6: Wasser-Installation (Plumbing System)
Beri der Mammut-Pumpe (Airlift-Pump) habe ich mich für die Variante mit T-Stück und ohne Nadeln entschieden. Das schien einfacher und ich brauchte keine Rückschlagventile. Die Bauweise ist hier auf den Seiten bereits dokumentiert, einfach nach T-Joint suchen.
Der Luftschlauch war ein normaler 4/6mm (innen/außen) Schlauch, wie er in der Aquaristik eingesetzt wird. Als “Steigleitung” habe ich im Baumarkt 6mm geholt, sicherheitshalber 5 Meter und ein 6-4-6 mm T-Stück um das ganze zu verbinden.
Steigleitung (nach oben) , T-Stück, Saugschlauch (nach unten) und Luftschlauch von der Seite) habe ich fertig zusammengesteckt und dann mit Kabelindern an einer Stange befestigt. So kann man das ganze ziemlich senkrecht (wichtig für die Funktion) durch die Öffnung des Kanisters “einfädeln”.
Anfangs baute die Pumpe nicht genug Druck auf und nach ein paar Sekunden blubberte es im Tank. Nach einigem Experimentieren war die Lösung gefunden: Mein Schlauchstück an der “Ansaugseite” war zu kurz und baute nicht genügend Gegendruck auf. Um nicht ewig zu probieren, habe ich den Rest der 5 Meter Schlauch (ca 2 Meter) komplett versenkt. Danach war Ruhe und jetzt fördert die Pumpe bei minimal eingestellter Luftmenge genug Wasser nach oben.
Abschnitt 7: Beleuchtung (Lighting)
(in Arbeit)
Abschnitt 8: Bepflanzung (Plants)
Als Pflanztöpfe habe ich keine Hydrokulturtöpfe verwendet, sondern einfache 0,2L-Trinkbecher, denen ich mit einem heißen Draht Schlitze eingeschmolzen habe. Die passen recht gut in die Verengung der Flaschen.
Das mag etwas sehr geizig erscheinen, aer ich hab hier in der Umgebung weit und breit keinen Hydrokulturtöpfe bekommen können. Hydrokultur ist wohl ziemlich aus der Mode gekommen. Wenn man bei ebay in einer Stückzahl unter 100 solche Töpfe kauft ist es wegend er Versandkosten ziemlich teuer. Andere Onlinehändler hab ich nicht mehr aufgesucht bis mir die Idee mit den Trinkbechern kam.
(in Arbeit)
Abschnitt 9: Vollständiger Einbau (Full Assembly)
(in Arbeit)
Abschnitt 10: Inbetriebnahme und Wartung (Launch and Maintenance)
Bei der Aussaat habe ich Stückchen eines alten Spülschwamms (die mit der Kratzseite) genommen, und dort die Sahmenkörner aufgelegt oder (zum testen9 in ein Loch gesteckt.
Der Salat kam fertig im Saatband, davon habe ich Abschnitte einfach aufs Substrat gelegt und nur darauf geachtet, dass die Tropfen nicht direkt auf die Saat platschen.
Bisher habe ich 1x Gurken und 1x Lollo Rosso in den Trichtern, 2 sind noch frei.